Verfolgte Österreicher und ihr Beitrag an der Globalgeschichte des österreichischen Staatsvertrages.
Mit Heinz Gärtner (Wien), Wolfgang Petritsch (Wien), Maria Mesner (Wien), Monica Grin (Rio de Janeiro), Marcelo Cheche Galves (São Luis), Sergio Guerra Vilaboy (Havanna), Wolfgang Maderthaner (Wien), Romário Sampaio Basílio (São Luis), Uwe Christian Plachetka (Wien) und Christian Cwik (Klagenfurt). Gefördert durch den Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus, der Stadt Wien - MA 7 Wissenschaft, den Bund sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, sowie das International Institute for Peace und das Bruno Kreisky Forum.
Workshop-Teilnahmepauschale: EUR 10,00
Großer Lesesaal des Vereins für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung (VGA), Vorwärtshaus, Rechte Wienzeile 97, 1050 Wien
18:30 Uhr Eröffnung Prof. Michaela Maier (VGA), Prof. Werner Anzenberger (BSF, BSA) Christian Cwik (KonaK)
18:45 - 19:45 Uhr: Heinz Gärtner (International Institute for Peace): Modell Österreich: Bruno Kreiskys Neutralität (Keynote)
20:15 - 20:45 Uhr: Uwe Christian Plachetka (KonaK/ADHILAC/Abrasa): Einführung in das Forschungsprojekt „Otto Heller und Bruno Kreiskys Beitrag“
Großer Lesesaal des Vereins für Arbeitergeschichte, Vorwärtshaus, Rechte Wienzeile 97, 1050 Wien
09:15 - 10:00 Uhr: Christian Cwik (Universität Klagenfurt): Vienna as a center of conflict and peace policy in the 20th century
10:00 - 10:15 Uhr: Kaffeepause / Coffee break
10:15 - 11:00 Uhr: Maria Mesner (Universität Wien): Some Remarks on Kreisky’s View of Neutrality and the Austrian State Treaty
11:00 - 12:00 Uhr: Wolfgang Maderthaner (VGA, Wien): Bruno Kreisky und das Projekt der Spätaufklärung (Keynote)
12:00 - 13:30 Uhr: Mittagspause
13:30 - 14:30 Uhr: Wolfgang Petritsch (Austrian Institute for International Affairs): Bruno Kreisky and the founding of the CSCE in the context of the North-South conflict (Keynote)
14:30 - 14:45 Uhr: Kaffeepause / Coffee break
14:45 - 15:30 Uhr: Monica Grin (Föderale Universität Rio de Janeiro, Brasilien): Die Österreicher:innengemeinde in Rio de Janeiro und ihr Kampf um die Unabhängigkeit Österreichs (portugiesisch mit deutscher Übersetzung)
15:30 - 16:15 Uhr: Marcelo Cheche Galves (Universität Maranhão, Brasilien): Getúlio Vargas (1951–1954) and the nation-state in Brazil
16:15 - 17:00 Uhr: Romário Sampaio Basílio (Universität Tocantina Maranhão, Brasilien): Brazilian Foreign Policy in Post-Colonial Globalization: Authoritarianism and International Cooperation (1945-1985)
17:00 - 17:15 Uhr: Kaffeepause
17:15 - 18:00 Uhr: Uwe Christian Plachetka (KonaK/ADHILAC/Abrasa): Die geheime Geschichte des österreichischen Staatsvertrages
18:00 - 19:00 Uhr Sergio Guerra Vilaboy (Havanna): Die Rolle Kubas bei der Herausbildung der Blockfreienbewegung in den 1950er Jahren (spanisch mit deutscher Übersetzung)
19:00 – 19:30 Uhr: Schlussdiskussion und Resümee mit Uwe Christian Plachetka, Heinz Gärtner und Werner Anzenberger.
Univ. Prof. Dr. Heinz Gärtner unterrichtet an der Universität Wien. Er war Direktor des Österreichischen Instituts für Internationale Politik. Gärtner leitet den Beirat des International Institute for Peace (IIP) und steht dem Strategie- und Sicherheitspolitischen Beirat des Österreichischen Bundesheeres vor. Er hatte mehrere internationale Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren u.a. an den Universitäten von Stanford, Oxford, an der Johns Hopkins University in Washington sowie in Deutschland. Er publizierte zahlreiche Bücher und Artikel zu Fragen der USA, internationaler Sicherheit, Abrüstung und Rüstungskontrolle. Er erhielt den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch. Das gemeinsam mit Mher D Sahakyan herausgegebene Buch “China and Eurasia” wurde in der Liste von Macro-Advisory Eurasian Strategic Consulting als eines der am „nützlichsten und interessantesten“ Bücher angeführt. Heinz Gärtner ist Träger des Militär-Verdienstzeichens des österreichischen Bundesheeres.
Wolfgang Petritsch ist Präsident des Österreichischen Instituts für Internationale Angelegenheiten und Präsident der Österreichischen Marshallplan-Stiftung. Von 1977 bis 1983 war Petritsch Sekretär und Pressesprecher von Bundeskanzler Bruno Kreisky. Als Diplomat arbeitete er für die OECD in Paris, bei der UNO in New York, war österreichischer Botschafter in Jugoslawien, EU-Sondergesandter für den Kosovo (1998–1999), EU-Chefunterhändler bei den Kosovo-Friedensgesprächen in Rambouillet und Paris (1999) und anschließend Hoher Vertreter für Bosnien und Herzegowina (1999–2002). Danach war Petritsch österreichischer Botschafter bei der UNO in Genf (2002–2008) und bei der OECD in Paris (2008–2013). Als Joseph-A.-Schumpeter-Stipendiat unterrichtete er an der Harvard University (2013–2014).